Infrarotheizelemente

Infrarotheizelement in Granitoptik

Infrarotheizelement in blau - als Spiegel

   Was ist Infrarotstrahlung?
Die Infrarotstrahlung ist Energietransport durch elektromagnetische Wellen, die unabhängig von der Umgebungsluft die von ihr getroffenen Körper erwärmt. Das beste Beispiel für dieses Prinzip ist die Sonne und deren Strahlen. Die Infrarotstrahlen der Sonne oder des Heizkörpers, werden von den umliegenden Körpern, Flüssigkeiten und einigen Gasen absorbiert, was zu einer Erwärmung führt. Infrarotstrahlung ist nicht schädlich für Mensch und Tier, nicht zu verwechseln mit UV-, Röntgen- oder radioaktiver Strahlung.

   Was ist Konvektion?
Als Konvektion beschreibt man in diesem Zusammenhang die Erwärmung der Umgebungsluft, wie zum Beispiel mit einem konventionellen Heizkörper. Die erwärmte Umgebungsluft steigt aufgrund ihrer niedrigeren Dichte nach oben und drückt dabei kältere Luft zum Boden. Die kältere Luft wird wiederum am Heizkörper erwärmt und steigt ihrerseits als wärmere Luft nach oben. Somit entsteht eine Luftzirkulation. Durch diese indirekte Form der Raumheizung wird der Wirkungsgrad vermindert.
Ein weiterer Nachteil der Luftzirkulation ist, dass Staub aufgewirbelt und in der Umgebungsluft verteilt wird. Weiterhin kommt es zu einem "kalte-Füße-Effekt", da die kältere Luft permanent nach unten an den Boden gedrückt wird.

Infrarotheizelement als dekoratives Bild
Das Heizelement erzeugt zu ca. 70% Wärmestrahlung und zu 30% Konvektion. Normale Warmwasserheizkörper arbeiten mit einem in etwa umgekehrten Verhältnis.

Die Wärme wird durch elektrisch leitende Carbonfasern erzeugt, die hinter einer Glasscheibe oder Keramikplatte angebracht sind. Durch diese Carbonfasern wird Strom geleitet, was aufgrund des elektrischen Widerstandes zu einer Erwärmung und der Abstrahlung von langwelligen Infrarotstrahlen führt.